Brigit Hurst

1967 geboren in Bern
1983 – 84 Gestalterischer Vorkurs, Schule für Gestaltung, Bern, Schweiz
1984 – 88 Fachklasse für Keramik, Schule für Gestaltung, Bern
1989 Keramikatelier in Bern
1991/92 Weiterbildungskurse in Raku und Ofenbau
1991 – 94 Werkstatt- und Kursleiterin des Münsinger Keramikateliers
1994 – heute Keramikatelier in Riazzino bei Locarno
1995 „Primitive Pottery Workshop“ in Colorado, USA
1996/97 Studienaufenthalte: Prähistorische und Pueblokeramik in den USA
1998 – heute Keramikkurszentrum in Locarno: Kurse für Erwachsene und Kinder
1998 – heute Atelier-Galerie Arte Ceramica in Locarno
1999 Workshops mit Jane Perryman und Maria Geszler
2000 Workshop mit Magdalena Odundo
2001 6. Symp. Therapeutische und Pädagogische Möglichkeiten mit Ton, Kalkspatz
2002/03 Studienaufenthalte Australien
2003 Workshop mit C. Breme -anthroposophisches Gestalten in der Pädagogik
2003 – 07 Weiterbildung bei Elisabeth Hugentobler: Entwicklung von Steinzeugglasuren
2003 – heute Lehrerin für Ceramics, TASIS High School, Montagnola
2003/04 Artist in Residence, Shigaraki Ceramic Cultural Park, Shigaraki, Japan
2005 -heute Lehrerin für Art, TASIS Middle School, Montagnola
2005 Workshop mit Patrick King, Druck auf Keramik
2006 – 2012 Teacher for Ceramics, TASIS Elementary After School Program, Montagnola
2007 8. Symp. Therapeutische und Pädagogische Möglichkeiten mit Ton, Kalkspatz
2007 – heute Ikebana Workshops mit Suzue Rother-Nakaya
2009 Workshop mit Michael Flynn, Dynamic Sculptures with Paper clay. 
2010 Workshop mit Shozo Michikawa, Japanische Techniken auf der Drehscheibe
2011 Workshop mit Arthur Freuler “Acryl Experimentel 1”
2011 Workshop mit Monika Armbruster “Porzellan und Licht”
2014 Workshop mit Regine Ramseier, Malen mit Pigmenten und Waserfarbe                                                                   2014 – 2015 Workshops mit Susann Bauer, Painting with Pigments, Collage and Acrylic Colors

 

 

 

 

Mitglied Swissceramics (ehem. ASK).

Die ausserordentliche Vielfalt der Möglichkeiten in der Keramik, die mannigfaltigen materiellen Ressourcen, Wege des Aufbaus, der Oberflächengestaltung und des Brandes ziehen mich immer mehr in ihren Bann. Wenn die ersten Türen geöffnet sind, entdeckt man immer mehr Türen die weiterführen – es ist ein bisschen wie in einem Labyrinth. Ein wichtiger Schritt in meiner Entwicklung war die Begegnung mit prähistorischer und Indianerkeramik. Die angewandte prähistorische Aufbautechnik eröffnete mir eine neue Dimension, weg von der Rotationssymmetrie der Drehscheibe. Jeder Arbeitsmoment bleibt am Objekt authentisch sichtbar und der Rhythmus der Hände dokumentiert

In meinem keramischen Schaffen suche ich Gegensätzlichkeiten, Dualitäten oder komplementäre Qualitäten als Synthese formal zu vereinen und auszubalancieren. Ich orientiere mich an der natürlichen Ästhetik und Gesetzmässigkeit eines Pflanzen- oder Tieraufbaus und immateriellen Themata bezüglich der einzelnen Werke. Die sehr persönlichen Ausstellungen, bzw. Installationen in Locarno sind symbolisch und weltanschaulich themenzentriert und schlagen Brücken zu Poesie.

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